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Lunala

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Lunala
Pokémon-Icon 792.png

jaルナアーラ (Lunala) enLunala
Sugimori 792.png
Hauptartwork des Pokémon
Allgemeine Informationen
Typen PsychoIC.png GeistIC.png
National-Dex #792
Alola-Dex #292 (SM)
#390 (USUM)
Fähigkeit Phantomschutz
Fangen, Training und Zucht
Fangrate 45 (5.9% (Wenn ein normaler Pokéball bei kompletter Gesundheit geworfen wird))
Start-Freundschaft 0
Geschlecht
Ei-Gruppe Unbekannt
Ei-Zyklen 120
EP bis Lv. 100 1.250.000
Erscheinung
Kategorie Mondscheibe
Größe 4,0 m
Gewicht 120,0 kg
Farbe Violett
Silhouette Silhouette 9.png
Ruf
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Lunala ist ein Legendäres Pokémon mit den Typen Psycho und Geist und existiert seit der siebten Spielgeneration. Es ziert das Cover von Pokémon Mond. Es ist das Gegenstück zu Solgaleo, welches das Cover von Pokémon Sonne ziert.

Spezies

Aussehen und Körperbau

Lunala ist überwiegend violett und ähnelt einer Fledermaus. Besonders auffällig sind die Ringstücke, die das Pokémon an seinen Flügeln und anstelle von Füßen besitzt. Diese kann es so aneinanderlegen, dass ein nahezu geschlossener Ring entsteht. In der Höhe, in der man das Herz erwarten würde, befindet sich ein Fleck von hellblauer Farbe, der sich beim Ausführen bestimmter Attacken auf die gesamten Flügel ausdehnt. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Fledermäusen besitzt das Pokémon keinen durchgehenden Körper zwischen den Flügeln, die stattdessen direkt miteinander verbunden sind, besitzt jedoch ein kragenartiges weißes Knochengerüst, was zur Seite in seine Hände ausläuft und die Flügel somit nach oben abgrenzt. Die Form eines Mondes kann mehrmals in dem Körper dieses Pokémon gefunden werden.

Der Hals und die mondartigen Auswüchse des Kopfes sind golden gehalten, die aufgespannte Fläche zwischen den Auswüchsen sowie der Kopf selbst hingegen weiß und violett. In der oberen Hälfte des Kopfes, die eine violette Farbe besitzt, spiegeln sich die Sterne. In der weißen unteren Hälfte lassen sich kleine Reißzähne erkennen.

Während seiner Vollmondphase beginnen die Sicheln an seinen Flügeln stark zu leuchten und der helle Fleck auf seiner Brust breitet sich über seine gesamte violette Brust- und Flügelfläche aus, sodass diese weißlich-blau aufleuchtet. Auch die violetten Stellen in seiner Kopfsichel färben sich weißlich-blau. Zusätzlich öffnet sich auf seiner Stirn ein lilanes Auge, welches vorher nur als weißer, vertikaler Strich zu sehen war.

In der schillernden Form wird Lunalas violetter Körper zu einem glänzenden Rot. Die weißen Details werden schwarz.

Attacken und Fähigkeiten

Lunala setzt Schattenstrahl ein

Lunalas Spezialattacke ist Schattenstrahl, bei der es seine Flügel ausbreitet und einen komprimierten Strahl abfeuert. Dabei leuchtet in der Mitte der Stirn ein violettes Symbol auf, welches einem Mond oder einem Auge nachempfunden ist.

Seine Fähigkeit heißt Phantomschutz, eine neue Fähigkeit der siebten Generation. Diese halbiert, ähnlich wie bei der Fähigkeit Multischuppe, den Schaden bei vollen KP.

Hintergrundgeschichte und Legendenstatus

Lunalas Vollmondphase

Lunala ist ein Legendäres Pokémon und ist ein wesentlicher Bestandteil der Mythen Alolas. Es wird dort seit Urzeiten als ein Abgesandter des Mondes verehrt und in den Legenden nur als der „Mondbringer“ beschrieben. Lunala absorbiert kontinuierlich mit seinen ausgebreiteten Flügeln alles Licht aus seiner Umgebung und wandelt dieses in Energie um. Es sorgt so am helllichten Tag für Dunkelheit. Dieses Legendäre Pokémon glitzert währenddessen wie eine Mondsichel und ähnelt entfernt dem Nachthimmel. Ob es dabei zwischen Sonnen- und Mondlicht unterscheidet, ist unklar.

Lunala tauchte erstmals vor langer Zeit aus einer Ultrapforte auf, die plötzlich am Himmel über Alola erschienen war. Das Legendäre Pokémon, das in das Refugium der Kapu eingedrungen war, lieferte sich mit den Schutzpatronen einen langen und erbitterten Kampf, aus dem zunächst keiner als Sieger hervorging. Es heißt, Lunala habe den Kapu daraufhin geheimnisvolle Kräfte zuteilwerden lassen und als Gegenleistung konnte es, umhüllt von Dunkelheit die Schutzpatrone der Inseln niederringen und sie sich untertan machen. Der damalige König Alolas verehrte dieses auf ihn majestätisch wirkende Pokémon sehr, das er damals nur als „Mondbringer“ bezeichnete. Lunala schloss sich indes dem Königshaus Alolas an, sodass die Linie der Könige Alolas fortan von der Dunkelheit des Mondbringers erfüllt war. Der Mondbringer wies nunmehr all jenen Wesen den Weg, die ihren Lebenskreis vollendet hatten. Gemeinsam schufen es und sein Gegenstück, die Kreatur der Sonne, so neues Leben, über welches die Schutzpatrone bestellt wurden zu wachen. Um ihrer Dankbarkeit gegenüber dem Mondbringer Lunala Ausdruck zu verleihen, erbaute man das Mondscheiben-Podium im Norden der Insel Poni. Zusätzlich ließ der König zwei Flöten anfertigen, die dem Mondscheiben-Pokémon und seinem Gegenstück gewidmet waren: Die Sonnenflöte und die Mondflöte. Diese beiden Flöten wurden seit diesem Tag im Besitz der Königsfamilie weitergegeben, wobei eine der Flöte auf einem Altar auf Kokowei-Eiland verwahrt wurde. Es wurde außerdem zu einem Ritual, dass das Legendäre Pokémon der Königsfamilie erscheint, wenn beide Flöten zum Schein des Mondes auf dem geweihten Podium ertönten. Das Spiel der Flöten schenkt dem verehrten Pokémon angeblich Kraft.

Lunala hat wie sein Gegenstück die Macht, Ultrapforten zu öffnen. Dies geschieht, wenn es sein drittes Auge auf der Stirn öffnet. Öffnet es allerdings eine Ultrapforte, ebnet es mitunter für fremde Energie und Lebewesen den Weg in unsere Welt. Zudem wechselt Lunala beim Betreten der Ultradimension in seine Vollmondphase und strahlt deutlich heller als gewöhnlich. Andere Völker, wie die Bewohner der Ultrametropolis, nutzen ein Lunala bzw. ein Solgaleo für Reisen über die Ultradimension in fremde Welten.

Auch Necrozma, das einst auf der Suche nach Licht die Alola-Region heimsuchte und ewige Dunkelheit brachte, hat sich der Macht des Legendären Pokémon des damaligen Königs von Alola bedient: Es hat dieses Lunala in sich aufgenommen und einen Formwechsel vollzogen. Von der Bevölkerung wurde es in dieser Form nur als „des Lichträubers Morgenschwingen“ bezeichnet. Einem Kind gelang es jedoch, an der Seite der Schutzpatrone mit einem Z-Kristall ein so starkes Licht zu erzeugen, dass beide Pokémon wieder voneinander getrennt werden konnten und das absorbierte Licht wieder nach Alola zurückkehrte. Eingedenk dessen wurde die Inselwanderschaft in Alola eingeführt, die auch heute noch eine feste Tradition ist. Der Abschluss der Inselwanderschaft wird traditionell auf dem Gipfel des Mount Lanakila begangen. Man wählte diesen Ort, um zu Ehren des Legendären Pokémon möglichst nahe am Himmelszelt zu sein. Aus diesem Grund wurde auch die Pokémon-Liga Alolas an diesem Ort errichtet.

Entwicklung und Formwandel

Lunala entwickelt sich aus Cosmovum, das sich wiederum aus Cosmog entwickelt.

Basis
Sugimori 789.png
PfeilRechts.svg
Level 43
Stufe 1
Sugimori 790.png
PfeilRechts.svg
Level 53
in SUS
Stufe 2
Sugimori 791.png
PfeilRechts.svg
Level 53
in MUM
Stufe 2
Sugimori 792.png

Herkunft und Namensbedeutung

Lunala könnte auf einer FledermausWikipedia icon.png basieren. Seine Halskrause und die Form seiner Flügel ähneln dabei einer HalbmondsichelWikipedia icon.png.

Sein Ruf, der im Spiel mit „Mahinapea“ untertitelt ist, leitet sich von den hawaiianischen Wörtern „mahina“, was übersetzt Mond oder Mondlicht bedeutet, und „ʻōpeʻapeʻa“, was übersetzt Fledermaus bedeutet, ab.

Sprache Name Mögliche Namensherkunft
Deutsch Lunala Aus dem Japanischen übernommen.
Englisch Lunala Aus dem Japanischen übernommen.
Japanisch ルナアーラ Lunala luna (lat. Mond) + ala (lat. Flügel)
Französisch Lunala Aus dem Japanischen übernommen.
Koreanisch 루나아라 Lunala Aus dem Japanischen übernommen
Chinesisch 露奈雅拉 (露奈雅拉) Lùnàiyǎlā Phonetische Übersetzung aus dem Japanischen.

In den Spielen

Auftritte

Fundorte

Hauptspiele
Spiel Fundort
VII S Tausch
M Mondscheiben-Podium
US Tausch
UM Mahalo-Bergpfad

Attacken

Bitte die gewünschte Generation anklicken
7. Generation alle Generationen

Durch Levelaufstieg

Folgende Attacken kann Lunala durch Levelaufstieg erlernen:



Lunala kann in der achten Generation auf diese Art keine Attacken erlernen.


Von Vorentwicklungen

Folgende Attacken können nur von Vorentwicklungen, nicht aber von Lunala selbst erlernt werden:



Lunala kann in der achten Generation auf diese Art keine Attacken erlernen.


Durch TM/VM

Folgende Attacken kann Lunala durch TMs oder VMs erlernen:



Lunala kann in der achten Generation auf diese Art keine Attacken erlernen.


Vererbbarkeit

Lunala kann keine Attacken erben.

Durch Attacken-Lehrer

Folgende Attacken kann Lunala durch Attacken-Lehrer erlernen:



Lunala kann in der achten Generation auf diese Art keine Attacken erlernen.


Besonderheiten

Statuswerte


Typ-Schwächen

Wird Lunala von Attacken dieser jeweiligen Typen angegriffen, wird der Schaden mit dem angegebenen Faktor multipliziert.

Multiplikator
¼× ½×
NormalIC.png
KampfIC.png
GiftIC.png
PsychoIC.png
PflanzeIC.png
FeuerIC.png
WasserIC.png
ElektroIC.png
EisIC.png
BodenIC.png
FlugIC.png
KäferIC.png
GesteinIC.png
DracheIC.png
StahlIC.png
FeeIC.png
GeistIC.png
UnlichtIC.png

Getragene Items

Ein wildes Lunala kann keine Items tragen.

Pokédex-Einträge

Gen. Spiel Eintrag
VII S Es heißt, es sei die weibliche Endstufe der Entwicklungsreihe von Cosmog. Ist sein drittes Auge aktiviert, zieht es in eine andere Welt.
M Man sagt, es komme aus einer anderen Welt. Es verschlingt unaufhörlich Licht und sorgt so auch am helllichten Tag für Dunkelheit.
US In Schriftstücken aus längst vergangenen Zeiten wird es als „Mondbringer“ bezeichnet.
UM Öffnet es eine Ultrapforte, ebnet es mitunter für fremde Kräfte und Lebewesen den Weg in unsere Welt.

Im Anime

Lunala hatte bisher noch keinen Auftritt im Anime.

Im Sammelkartenspiel

→ Hauptartikel: Lunala (TCG)

Bisher sind drei verschiedene Sammelkarten von Lunala bekannt, von denen zwei auch in deutschen Varianten vorliegen (Stand: 08.09.2017).

Im August 2016 wurden mit Solgaleo-GX und Lunala-GX die ersten beiden Karten des Sonne & Mond-Zyklus des Sammelkartenspiels bekannt gegeben. Beide sind stellvertretend für die neu eingeführten Pokémon-GX-Karten, welche über mächtige Attacken verfügen, die nur einmal pro Spiel eingesetzt werden können und damit Parallelen zu den Z-Attacken der Hauptspiele aufweisen. Die Erweiterung Sonne & Mond wurde im Februar 2017 veröffentlicht. Hinzu kommen Lunala mit der Kartennummer 61 aus der im Mai 2017 erschienenen Erweiterung Stunde der Wächter sowie die japanische Promotionskarte Lunala (SM-P Promotional cards 066).

Alle Karten von Lunala sind Pokémon der Phase 2 und entwickeln sich aus Cosmovum. Sie gehören dem Psycho-Typ an und besitzen eine Finsternis-Schwäche sowie eine Kampf-Resistenz. Während die regulären Karten 160 Kraftpunkte aufweisen, hat Lunala-GX ganze 250 Kraftpunkte.

Bilder

Sprites und 3D-Modelle

Warnung:
Die verlinkten Seiten verursachen aufgrund der vielen animierten Grafiken und der damit verbundenen Seitengröße enorm viel Traffic.
→ Hauptartikel: Lunala/Sprites und 3D-Modelle


Artworks

Trivia

  • Aufgrund der Typenkombination PsychoIC.png GeistIC.png weisen Lunala und Hoopa in seiner gebannten Form einige Besonderheiten auf.
    • Beide besitzen dadurch eine vierfache Schwäche gegen einen ihrer eigenen Typen.
    • Zudem sind sie die einzigen Pokémon, die eine Vierfachschwäche gegen die Typen GeistIC.png und UnlichtIC.png haben.
    • Beide haben als einzige Pokémon zwei vierfache Schwächen, aber keine normale Typ-Schwäche.
  • Obwohl Lunala sich ohne Beine nur fliegend fortbewegen kann und auf einer Fledermaus basieren könnte, ist es weder vom Typ FlugIC.png, noch besitzt es die Fähigkeit Schwebe.
  • Alle seine Basiswerte entsprechen PrimzahlenWikipedia icon.png.
  • Obwohl es laut Pokédex die weibliche Endstufe von Cosmog ist, hat es im Spiel kein Geschlecht.


Besondere Pokémon